Login:
Jeder Mensch kann etwas!
Jeder Mensch wird gebraucht!
Jeder Mensch ist gleichermaßen wichtig!
Flüchtlinge und Integration


Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen (Ergebnisse uneindeutig)

   bertelsmann-stiftung.de/integration-von-muslimen-in-deutschland-macht-fortschritte/

   iab-forum.de/annaehernd-zwei-drittel-der-gefluechteten-haben-einen-schulabschluss/

   welt.de/politik/Sind-Muslime-wirklich-gut-in-den-Arbeitsmarkt-integriert.html

   Rheinische Post - presseportal.de/pm/30621/3717629

   tichyseinblick.de/meinungen/bertelsmann-stiftung-zu-muslimen-integration-klappt-akzeptanz-fehlt/

   spiegel.de/religionsmonitor-muslime-sind-besser-integriert-aber-nicht-akzeptiert-studie-bertelsmann

   bild.de/politik/inland/fluechtlinge/seid-dankbar-und-benehmt-euch-52998028.bild.html

   chartakodexforschende.pdf


Mit Bleiberecht  - zdf.de/zdf-morgenmagazin/nahaufnahme-templin

Ohne Bleiberecht - zdf.de/heute-journal/blessmann-arbeitsmarktzahlen-und-die-wirklichkeit


Migranten iab - aktueller_bericht_1706.pdf

IN_Fluechtlingsinitaitiven_052016.pdf

Kompetenzkarten_fuer_die_Potenzialanalyse_in_der_Migrationsberatung_7.pptx

     LL_Kompetenzkarten_DE_CC_7Sprachen_beidseitig.pdf

     Profilpass _workbook_formular.pdf


http://neustrelitz-welcome.de/

http://www.wegweiser-kommune.de/integration


     mediendienst-integration.de/fileadmin/Handbuch_Islam.pdf
     bamf.de/ werkzeugkoffer ausländerbehörden
     bamf.de/DE/DasBAMF/Forschung/Ergebnisse/Kurzanalysen/kurzanalsyen-node.html

50jahre.iab.de/mehr-komplexitaet-wagen-mit-seiner-forschung-zu-migration-und-integration-positioniert-sich-das-iab-klar-zu-einem-gesellschaftlich-sensiblen-thema/


     Multiperspektivenstudie - Deutschland im Wandel.pdf
     IN_Fluechtlingsinitaitiven_052016.pdf

DIHK

    dihk-leitfaden-integration-fluechtlinge.pdf


IAB - Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Deutschland: Der Stand zum Jahresbeginn 2017


Information: Flucht und Asyl - Landkreis Mecklenburgisches Seenplatte - MV


Flucht und Asyl: Fakten und Hintergründe - Bundesregierung


Fluchtursachen ... tagesschau.de/ausland/afrika


"Wirtschaftsmodell Flüchtlinge" - nur die Flüchtlinge  gehen leer aus - Ratlosigkeit und wissenschaftliches Tiefstapeln - Warum eigentlich?


Der Philosoph Peter Sloterdijk zur Flüchtlingsprobelmatik - Video Interview


Bericht IAB - Flüchtlinge - Befragung und Analyse

     Bericht IAB Langversion - Flüchtlinge -

     16-46-4.pdf

     kurzanalyse5_iab-bamf-soep-befragung-gefluechtete.pdf


    OECD - Organisation for Economic Cooperation and Development - Flüchlinge und Arbeit.pdf


Ankommen APP /  BAMF -AA


faz -  marina-und-herfried-muenkler-die-neuen-deutschen - ?

Sind nicht Putin und Assad auch Väter - "Warum seid ihr bloß so böse und herzlos zu anderen?"


Bertelsmann Stiftung - Studie_IB_Arbeitsmarktintegration_Fluechtlinge_2016.pdf

    In rechtlicher Hinsicht zeigt sich gegenwärtig also eine Gemengelage zwischen einer deutlichen Erleichterung des 
     Arbeitsmarktzugangs, ohne aber eine konsequente Gleichberechtigung  herzustellen. Sowohl potenzielle Arbeitnehmer als auch
     Arbeitgeber und Unternehmen, die sich für eine Beschäftigung von Flüchtlingen öffnen möchten, benötigen ein enormes  
     Ausmaß an gesetzlichem und administrativem Detailwissen, um ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis abzuschließen....

Integration - ein dickes Brett - Gedanken Mind-Map Henryk Cichowski


interview_justus_h_ulbricht_historiker_dresdner_dlf_20160930_2325_bedc0890.mp3 


Anzeigenkurier - Nordkurier vom 21.09.2016 - Jeder kann etwas und wird gebraucht! 


Wir schaffen das - was bedeutet das eigentlich?
Win Win - Grenzen der Be- und Entlastung in dynamischer Sichtweise





Erich Fromm  "Was man gibt, verliert man nicht, sondern im Gegenteil, man verliert, was man festhält."


"Wir schaffen das" ist nicht eine Frage der Kapazität, sondern eine Einstellung zum Leben!

        

   Z

   I

   E

   L

   E erreichen, statt zu fragen und zu erklären warum, weshalb, wieso ... etwas nicht zu schaffen ist!


Einwanderer sorgen für Jobs

    Einwanderer-schaffen-ueber-eine-Million-Jobs
    Firmen von Migranten sind ein Job Motor für Deutschland

Leben - mit und trotz Terror

    Leben - mit und trotz Terror - Artikel : Was-wir-von-Israel-lernen-koennen


Bibel - WÜRDE des Menschen

 
"Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt 
   mich getränkt. Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt. Ich bin nackt gewesen und ihr
   habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen,
   und ihr seid zu mir gekommen." Neues Testament Matthäus


  
Die Würde des Menschen ist unantastbar (vgl. auch Matthäus 25, 35)


Empowerment

   Empowerment - Ordnungsrahmen für die Integrationsarbeit für und mit Flüchtlingen
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
" Bleibe gelassen, wenn du Dinge nicht ändern kannst - habe Mut, Dinge zu ändern, die du ändern
   kannst und unterscheide das eine von dem anderen"
" Denken in Defiziten ist nicht zielführend - besser ist ein Denken in Stärken"
" Defizite beheben zu wollen, führt in den Frust - besser ist es,  Ziele zu erreichen"
" Sprachlernen ist gut - besser ist Sprachlernen am Arbeitsplatz"
" Grundsicherung über den Staat ist gut - besser ist die eigene Absicherung über Arbeit"
" Helfen ist gut - besser ist die Hilfe zur Selbsthilfe"
" Helfersysteme sind gut - besser ist es, wenn Flüchtlinge Flüchtlingen helfen"
" Hineinfühlen (Empathie) ist gut -  professioneller ist Hineinfühlen,  Hineindenken und ein Rund um Blick"
" Missstrauen hemmt - Zu- und Vertrauen fördert und verbindet"
" Fremdbestimmung ist oft nicht gut - besser ist Selbstbestimmung (Souveränität)"
" Lebensweltliche Integration ist gut - besser ist lebens- und arbeitsweltliche Integration"
" Jede Investition in Menschen und deren Entwicklung lohnt sich"
" Notwendig ist ein realitätstaugliches Handhabungskonzept von Sicherheit, Integration und Geld"


1. Empathie - Fundament pädagogischer Professionalität 



2. "Einfühlen" und "Eindenken"  als komplexe Perspektivenübernahme i. Z. mit "Helfen"
- mehr als "nur" Empathie

"Was ist eigentlich mit Empathie gemeint? Es gibt ein ganzes Bündel von psychischen Vorgängen, die damit gemeint werden – zwei will ich nennen, die häufig vermischt werden:
• das unmittelbare Erfasst-werden von Gefühlen eines anderen, das heißt in der Fachsprache „Gefühlsansteckung“
• das sich-in-den-anderen-hinein-versetzen – in der Fachsprache „Perspektivenübernahme“.
Empathie ist Einfühlung und nicht Eindenkung. Es geht bei Empathie um die emotionale Teilhabe am Erleben eines anderen. Sich in den anderen hineinversetzen ist dagegen eine gedankliche Bemühung: Man verwendet alle verfügbaren Informationen um sich ein Bild davon zu machen, was der andere erlebt – was er wahrnimmt, was er denkt und zuweilen auch was er fühlt."...


Migration nach Deutschland - Übersicht BAMF 


IAB Infoplattform  zum Thema Integration und Flüchtlinge


Unser gemeinsames Haus - Papst Franziskus


Angst (z. B. vor dem Fremden) überwinden


Vorurteile gegen Flüchtlinge - Quelle: BILD 


zdf / das-erbe-der-nazis-vergangenheitsbewaeltigung-in-ost-und-west


Damals (1945) nach dem Krieg - Video  

   damals-nach-dem-krieg-deutschland-nach-der-stunde-null-


Berlin - Video 1945

   Link

Flüchtlingswelle 2015 - Mind Map -  Vogt



Syrien: Mediatoren, statt Bodentruppen!


Syrien
- Eine nachhaltige "Friedenslösung" kann am Ende nur von innen kommen.
   Die Frage ist, was kann wer hierfür von außen tun, um eine solche zu befördern?

     Damaskus heute
     Damaskus gestern

     Das will keiner!

     Helmut-Schmidt-trifft-Peter-Scholl-Latour/Das-Erste/Video
     Krieg in Syrien (einfach) erklärt!
     Interview Christoph Reuter "Die schwarze Macht"
     kulturjournal/Die-schwarze-Macht-Christoph-Reuter-IS-Terror
     Jürgen Todenhöfer: Der Terror in Paris und seine Hintergründe
     Die-fluechtlingsstroeme-erinnern-an-das-zeitalter-der-kolonisation/ Prof. Heinsohn
     Wohin mit den jungen Männern?-ZEIT-05-011-2015-Heinsohn.pdf
     Willkommenunkultur Prof. Heinsohn


IAB Infoplattform

     http://infosys.iab.de/infoplattform/thema.asp


Mütter und Väter des Grundgesetzes  (Biografien) -"Erbe und Geist"



"Wir sind mitten im Krieg.“  März 2015 Günter Grass
- deswegen sollten wir uns jetzt auch sehr  klug verhalten, für KLARHEIT sorgen, nicht vom Weg abkommen  und keine einfachen Lösungen suchen, die gibt es leider nicht! Egoismus und Eitelkeit sind keine guten Ratgeber. Vgl. auch Korinther 14.

      Papst - 3.Weltkrieg


D = Weltoffenheit, Weltmarkt und Wohlstand - Chancen sehen, statt Unfrieden verbreiten

Man stelle sich vor, dass irgendwann in 2, 3 oder vielleicht sogar erst 5 Jahren der Krieg in Syrien und im Irak überwunden ist und die Menschen wieder in ein befreites Land zurückkehren könnten. Wenn sie in der Zwischenzeit gut von uns behandelt wurden, wir ihnen Essen, ein Dach über dem Kopf für ihre Familien, Ausbildung und Arbeit gegeben hätten, dann wären wir tief drin in diesen Herzen. Viele von ihnen würden in ihre Heimat zurückkehren. Die, die hier bleiben wären gute Verbindungsleute.  Alle diese Menschen hätten eines gemeinsam, sie hätten die westliche Kultur und Wertegemeinschaft nicht nur aus FACEBOOK kennengelernt, sondern sie erlebt.  Wir hätten auf einen Schlag Freunde im arabischen Raum, die uns immer dankbar wären und mit denen wir kräftig Geschäfte machen könnten. Was für eine Chance zu siegen, ohne Blut zu vergießen. Was haben wir denn zu verlieren, wir haben Geld, wir haben Lebensmittel, wir haben Kleidung, wir sind stark und v. a. können wir doch auf unser Herz hören, unseren Kopf einsetzen und unsere Zunge etwas besser beherrschen. Angesagt sind nunmehr Tatkraft, Menschlichkeit und Besonnenheit, statt einem verzagten Geist der Furcht vor jedem Fremden! - Henryk Cichowski

Vorurteile überwinden und Ängste ernst nehmen - Prof. Vorländer


Flüchtlinge helfen Flüchtlingen, sich selbst und uns - Dr. Harald Katzmair


http://www.karlspreis.de/de/preistraeger

       www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/franziskus-karlspreis-verleihung-europa



Was tun? Philosophen zur Flüchlingskrise (Quelle:Philosophisches Magazin 02/2016)    

      Philosophen zur Flüchtlingskrise - Was tun.docx

Gauck

     Gauck-hält-Begrenzung-für-moralisch-und-politisch-geboten.html

     Bergpredigt - Film BR
     Bergpredigt - "Eine Handlungsanleitung zum Frieden - anstrengend aber lohnenswert - gerade wenn alles festgerfahren ist"

     Marc Crépon – Moralische Verpflichtung - „Ob man will oder nicht, kommt der politische Wille,
        Geflüchtete zurückzuweisen und sie so der sicheren Gewalt auszuliefern, einer Billigung von Mord gleich.“
 

     Prof. Hartmut Rosa - Verbundenheit
     Prof. Volker Gerhardt – Ratio und Gefühl
     Prof. Hilge Landweer - Empathie
     Prof. Aleida Assmann – Historische Verantwortung
     Armen Avanessian – Globaler Kapitalismus
     Prof. Reinhard Merkel – Flüchtlingsrechte
     Prof. David Miller - Aufnahme von Flüchtlingen

     Prof. Peter Singer – Gut ist eine Handlung, wenn sie das Wohlergehen aller Betroffenen optimiert
     Prof. Gunter Gebauer – Identität
     Prof. Tilman Borsche – WIR schaffen das
     Heinz Wismann – Deutsche Identität
     Prof. Barbara Vinken – Muslimische Männer

     Prof. Hans Ulrich Gumbrecht – Bewusstsein der außenpolitischen Stärke
     Prof. Heinz Bude – Angst und Hass
     Prof. Michael Hampe – Zentrale Werte
     Prof. Julian Nida-Rümelin – Leitkultur der Humanität
     Prof. Flores d´Arcais – Gleiche Würde und Souveränität von Gläubigen, Agnostikern und Atheisten
     Rupert Neudeck – Gelingende Integration
     Professor Reiner Forst – Religiöse Eigenheiten und demokratischer Rechtsstaat
     Prof. Souleymane Bachir Diagne – Islamismus und Islam
     Susan Neiman – Muslimische Flüchtlinge und Antisemitismus
     Prof. Robert Pfaller – Neid auf Flüchtlinge
     Lamya Kaddor – Religiöser Fanatismus
     Prof. Harald Welzer – Erfolgreiche Integration

     Prof. Claus Leggewie – Chancen
     Prof. Fritz Breithaupt – Empathie und Hilfsbereitschaft



Armin Nassehi

     Armin Nassehi - Misstrauendes Volk und unverstandene Politik - Akademiegespräche

"Wenn wir uns empirisch angucken, wie in unserem Land, übrigens auch in unserem Bundesland hier, der Kontakt zu Flüchtlingen zu einer unglaublichen Welle von Solidarität führt, sobald man es mit konkreten Menschen zu tun hat, an denen man beobachten kann, dass sie die gleichen Leben führen müssen wie wir selbst – wir müssen unsere Kinder durchbringen, wir müssen uns als Männer und Frauen wechselseitig lieben, auch wenn es manchmal schwierig ist, wir müssen Pläne für unser Leben machen, wir sind endliche Leute und wir führen ganz normale Leben wie jeder andere auch – wenn man das sieht, ändert sich das Bild der Menschen. Wenn man das nicht sieht, sieht man nur Fratzen." ...

"Wenn man Feindbilder so behandelt, wie sie sein sollen, dann werden die sich auch so verhalten wie Feindbilder. Und das ist genau das Problem. Das kennen wir doch auch in ganz banalen Familiensituationen. Wenn ich in der Erziehung permanent ein Kind für bestimmte Vergehen verantwortlich mache – Labeling Approach nennt man das –, dann verhält sich das Kind auch irgendwann so, dass der Vorwurf stimmt. Ich glaube, das sind ganz kleine Mechanismen, an denen wir lernen können, wie solche Integrationsprozesse stattfinden, und das gilt auch für Politiker. Das sind ja richtige Menschen. Wenn man sie gewissermaßen – das ist  schon bewiesen – von Nahem sieht und auch feststellt, dass die Selbstzurechnung der Lösbarkeit aller Probleme per Order nicht zum Programm einer modernen Politik und auch einer modernen Demokratie gehört, dann würde wahrscheinlich auch die intellektuelle Durchdringung dessen, was im politischen Prozess eigentlich passiert, viel einfacher gehen. Dieser einfache Mechanismus des Kompromisses – das verstehen die Leute nicht, dass der Kompromiss eigentlich das ist, was die Demokratie ausmacht, und nicht: Wie kriege ich das, was ich eigentlich will,  unbedingt durch? Wir erleben sozusagen eine Demokratie an dem Verlierer: dass er loyal bleiben muss. Dass die Gewinner loyal sind, das ist irgendwie trivial. Der Verlierer muss es sein, also müssen wir mit ihm entsprechend umgehen. Verlierer heißt immer: der, der nicht seine Maximalforderungen durchbringt." Prof. Nassehi


Bevölkerungsentwicklung

   
Bevölkerungsentwicklung Deutschland / Europa
     - Um eine Bevölkerungszahl von 82 Mio Menschen (in Deutschland) auf Dauer  zu halten,
          könnten wir einen Zuzug von ca. 5-7 Mio Menschen in den nächsten 14 Jahren vertragen.

    Rede von Helmut Schmidt 2011 - "Deutschland in und mit Europa"

"Aber zugleich - und fast unbemerkt - hat sich die Menschheit explosionsartig auf 7 Milliarden Menschen  vermehrt. Als ich geboren wurde, waren es gerade mal 2 Milliarden gewesen. Alle diese enormen Veränderungen haben gewaltige Auswirkungen auf die Völker Europas, auf ihre Staaten und auf ihren Wohlstand!

Andererseits überaltern alle europäischen Nationen – und überall schrumpfen die Zahlen ihrer Bürger. In der Mitte dieses 21. Jahrhunderts werden vermutlich sogar 9 Milliarden Menschen gleichzeitig auf der Erde leben, während dann die europäischen Nationen zusammen nur noch ganze 7 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. 7 Prozent von 9 Milliarden! Bis an das Jahr 1950 waren die Europäer über zwei Jahrhunderte lang über 20 Prozent der Weltbevölkerung gewesen. Aber seit 50 Jahren schrumpfen wir Europäer – nicht nur in absoluten Zahlen sondern vor allem in Relation zu Asien, zu Afrika und Lateinamerika. Ebenso schrumpft der Anteil der Europäer am globalen Sozialprodukt, d.h. an der Wertschöpfung der ganzen Menschheit. Er wird bis 2050 auf etwa 10 Prozent absinken; 1950 hatte er noch bei 30 Prozent gelegen.

Jede einzelne der europäischen Nationen wird 2050 nur noch einen Bruchteil von 1 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Das heißt: Wenn wir die Hoffnung haben wollen, dass wir Europäer eine Bedeutung für die Welt haben, dann können wir das nur gemeinsam. Denn als einzelne Staaten – ob Frankreich, Italien, Deutschland oder ob Polen, Holland oder Dänemark oder Griechenland – kann man uns am Ende nicht mehr in Prozentzahlen, sondern nur noch in Promillezahlen messen." Auszug aus der Rede von Helmut Schmidt 2011 - siehe oben


Weltbevölkerung (ca. 7 Mrd. Menschen)
- Quelle "Unser Weltdorf - 2009 Die Zeit Nr. 46"
Ein Gedankenspiel -  wenn unser Planet von 100 Menschen bevölkert wäre:

      - 50 Menschen wohnen in Städten, 15 davon in Slums
      - 76 haben Elektrizität, die meisten nutzen Strom aber nur zur Beleuchtung
      - 3 Menschen sind aus ihrem Heimaltland ausgewandert, 1 Person ist auf der Flucht
      - es gibt 13 Autos und Kleintransporter
      - 19 Menschen rauchen, davon 16 Männer und 3 Frauen
      - 10 Personen leben mit einer Behinderung
      - 46 leben von weniger als 2,50 Dollar am Tag
      - 4 Menschen sind arbeitslos
      - 5 Menschen leben in einem Land, in dem Krieg herrscht
      - 14 Menschen hungern, 24 Erwachsene sind übergewichtig
      - 12 Menschen haben einen Computer, 25 nutzen das Internet, 4 sind bei Facebook
      - es gibt 68 Handys
      - 13 Erwachsene können nicht lesen und schreiben, 8 Kinder besuchen eine höhere
        Schule, es gibt 2 Studenten
      - es gibt 27 Kinder und 73 Erwachsene, darunter 8 Senioren
      - 4 Menschen haben heute Sex
      - 59 Menschen sind Asiaten, 15 Afrikaner, 11 Europäer, 5 Nord- und 9 Südamerikaner
        1 kommt aus Australien und Ozeanien
      - 12 Menschen sprechen Mandarin, 6 Arabisch, 6 Hindi, 5 Englisch, 5 Spanisch,
        2 Russisch und 1 Deutsch. 13 beherrschen Englisch als Fremdsprache
      - es gibt 31 Christen, 26 Muslime, 13 Hindus und 6 Buddhisten, 11 Menschen sind nicht religiös
      - 50 Menschen leben auf dem Land
      - 1 Mensch ist obdachlos
      - in diesem Jahr werden 2 Babys geboren und 1 Mensch stirbt
      - 35 Menschen leben weniger als 100 km vom Meer entfernt
      - 38 Menschen haben keinen Zugang zu Sanitäranlagen, 18 kein sauberes Wasser
      - 15 Personen fahren nächstes Jahr in Urlaub, 8 davon sind Europäer



MANAGING MIGRATION

MANAGING MIGRATION TOGETHER - Vom Geben und Nehmen bzw. von Solidarität und Eigensinn

       "Bei Zürückweisung der notwendigen Solidarität (Flüchtlinge)  in Europa,  sollte das von
         den in der Flüchtlingsnot helfenden Geberländern eingebrachte Geld wieder zurück in 
         die Herkunftsländer transferiert werden."


     -  Wenn es keine solidarische Kosten-bzw. Lastenverteilung in Sachen  Flüchtlingsproblematik
         in Europa gibt, sollten diejenigen  europäischen Staaten, die die Hauptlast tragen, in dem
         sie Flüchtlinge aufnehmen und integrieren, finanziell angemessen entlastet werden.
         Der was tut, bekommt Geld, der  nichts tut, bekommt keins bzw. zahlt ein. Das wäre gerechtfertigt.
        
"Beim Geld hört die Feindschaft auf".


Was sagen eigentlich die Menschen in Europa?

     Umfrage der Bertelsmann-Stiftung

     (Osnabrücker Zeitung vom 16.2.2016)
       Mehrheit in EU will Flüchtlinge fair verteilen

Gütersloh. In der Flüchtlingskrise wünscht sich ein Großteil der Bürger in der Europäischen Union laut einer              Studie eine gemeinsame Lösung und eine faire Verteilung der Lasten.

Das ist das Ergebnis einer in Gütersloh vorgestellten Umfrage der Bertelsmann-Stiftung. Demnach sprechen sich 87 Prozent der Befragten in allen 28 Mitgliedstaaten für eine gemeinsame Sicherung der EU-Außengrenzen aus. 79 Prozent der EU-Bürger befürworten demnach, dass Asylsuchende auf alle Länder „fair verteilt werden“. 69 Prozent unterstützen die Forderung, dass die Staaten, die sich ihrer Verantwortung in der Flüchtlingsfrage entziehen, weniger Geld aus der EU-Kasse erhalten.

In den seit 2004 und 2007 aufgenommenen neuen Mitgliedsländern wie Polen, Tschechien, Bulgarien oder Rumänien befürwortet eine Mehrheit von 54 Prozent die faire Verteilung der Asylbewerber, in den alten Mitgliedsstaaten sind es mit 85 Prozent deutlich mehr. Die hohen Zustimmungswerte bei dieser Frage sagen aber nichts über die Willkommenskultur aus. Die Hälfte der Befragten fühlt sich laut Umfrage manchmal fremd im eigenen Land, 58 Prozent fürchten negative Folgen für die Sozialsysteme.


Flüchtlinge helfen Flüchtlingen, sich selbst und uns - Dr. Harald Katzmair


Arbeitsmarktintegration Flüchtlinge - Bertelsmann Stiftung


     
Flüchtlingshilfe - Gute Beispiele - ARD Mediathek

     
Wie-kann-ich-helfen.info / So-können-Flüchtlinge-aktiv-werden - Infoportal
   

fas-research.com Dr. H. Katzmair - Netzwerker


Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung - Bilanzpapier ESF Programm


Flucht und Migration als Herausforderung für Europa - Konrad Adenauer Stiftung


www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-syrien-alle-wichtigen-fakten-erklaert-.html


Friedenskurs,  statt Ober- oder Todesgrenze

- es ist bedrückend, dass es die Welt in den vergangenen sechs Jahren nicht erreicht hat, in Syrien Frieden zu schaffen

    Wer schafft es,  Baschar al-Assad "klug" zum Aufgeben zu bewegen?


Flüchtlingswelle 2015 - Mind Map -  Vogt



Lokaler Klimawandel - Gelingendes Handeln gegen die Angst vor Flüchtlingen

Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann (eben) zusammen

Wenn wir die gleiche Energie in das "Wir schaffen das" hineinlegen würden, wie in die Auseinandersetzung darin, dass und warum "Wir es nicht schaffen",  dann wären wir wesentlich weiter. Das ist kein Plädoyer für Blauäugigkeit und Dummheit.

       "...Was wir alleine nicht schaffen
       Das schaffen wir dann zusammen
       Dazu bruachen wir keinerlei Waffen
      Unsere Waffe nennt sich unser Verstand
      Und was wir alleine nicht schaffen
      Das schaffen wir dann zusammen
      Nur wir müssen geduldig sein
      Dann dauert es nicht mehr lang..."
                     X. Naidoo


Familiennachzug bei Flüchtlingen wichtig