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Verschiedenes



Balance, Zusammenhalt, Umgang mit lösbaren und unlösbaren Problemen...


Bazon Brock - Link

(Einheit durch gesicherte Verschiedenheit - Wahrheit und ihr Gegenteil - Vom Unterlassen - Antizipation als Überlebensprinzip)

"Die Lüge meines Feindes ist eine Lüge, die Lüge meines Freundes ist die Wahrheit" und was ist eigentlich, wenn der (vermeintliche) Feind die Wahrheit sagt? Freund, falscher Freund, Feind, doch kein Feind - Lüge und Wahrheit ...

Weg von der Vereinheitlichung auf Kosten der individuellen Souveränität. Einheit durch Sicherung von Einmaligkeit und Besonderheit. Erst aus der Sicherung des Verschiedenen durch Ordnung ergibt sich Einheit. Die Berufung auf Einmaligkeit verlangt Respekt und Anerkennung der konkurrierenden Geltungsansprüche. Erst in der Anerkennung des Anderen als Unterschiedenen lässt sich Singularität behaupten. Das ist das Gegenteil des Strebens nach Vorherrschaft, vereinnahmder Globalisierung  und scheinbarer Alternativlosigkeit.


Mit den Waffen einer Frau. Das mütterlich-weibliche Prinzip trug noch bis weit in die Protestbewegung der Bundesrepublik in den 1970er Jahren den Namen "Vertragt euch!" Statt Dominanzstreben galt das Harmoniestreben. Das Paradoxon ist auffällig: Mit den Mitteln der Überwältigung, der Liebe, der Überzeugungskraft die Harmonie herzustellen oder mit Präsident Wilson Krieg zu führen, um alle Kriege zu beenden. Aber niemand kann im verordneten Frieden leben. Was ist der Unterwerfungs- und Bekehrungsfrieden, wenn er nur durch Kampf der Waffen und Seelenkräfte zustandekommen kann? Die alexandrinische Lösung heißt: Du darfst deine Wahrheiten nie ohne ihr Gegenteil vertreten

Die christlichen Ethiken sind nicht durch Verbote begründet, sondern laufen auf Gebote der Verzichtleistung hinaus. Neun unserer Zehn Gebote sind Aufforderungen zum Unterlassen: "Du sollst nicht...". Alle Ethik ist eine Ethik des Unterlassens.

 

Wilhelm Busch - Schein und Sein 

Gründer

Geschäftig sind die Menschenkinder,
Die große Zunft von kleinen Meistern,
Als Mitbegründer, Miterfinder
Sich diese Welt zurecht zu kleistern.

Nur leider kann man sich nicht einen,
Wie man das Ding am besten mache.
Das Bauen mit belebten Steinen
Ist eine höchst verzwickte Sache.

Welch ein Gedränge und Getriebe
Von Lieb und Haß bei Nacht und Tage,
Und unaufhörlich setzt es Hiebe,
Und unaufhörlich tönt die Klage.

Gottlob! es gibt auch stille Leute,
Die meiden dies Gewühl und hassen's
Und bauen auf der andern Seite
Sich eine Welt des Unterlassens.


Angesichts der aktuellen Lage der Welt scheint es derzeit nur zwei Haltungen zu geben:
- Man bekennt sich zu einer realistischen Einschätzung der Lage, was allerdings sehr anstrengend ist und darauf hinausläuft, sich mit der Hoffnungslosigkeit allen Weltlaufs in Richtung Abgrund zufriedenzugeben.
- Oder man ist Optimist, hofft auf die Ankunft von etwas ganz Neuem oder des Heils oder auf die Rückkehr des Paradieses.
- Zwischen diesen beiden Haltungen muss es eine Brücke geben. Und da gibt es nur eine einzige Möglichkeit: Das ist antizipatives Denken.
Der Zusammenhalt der Menschen untereinander wird daurch gefestigt, dass sie miteinander die Chancen erhöhen, die Herausforderungen des Lebens bewältigen zu können. Es gibt eine Abhängigkeit zwischen der Fähigkeit, in höchster Drastik - und nicht mit Hoffen und Schönreden, sondern ganz realistisch - alles sich vorzustellen, was tatsächlich drohen kann, und dem späteren Überlebenserfolg.
Das heißt: ein begründeter Optimismus, mit allem durchzukommen, ist nur durch radikalen Pessimismus möglich.
Die Antizipationskraft ist die Synthes aller intelektuellen Leistungen. Es gilt, das Schlimmste vorwegzunehmen, damit es vermieden werden kann. Der so Denkende nimmt das Ende vorweg, und weil er es vorweggenommen hat, kann er in die Welt treten und anfangen. Er ist kein Hypochonder, denn der stellt sich alle möglichen Gefährdungen vor und vermeidet instinktiv die Gefahrenquellen. Man kann sich ja nicht gegen die REalität wenden, das wäre Tagträumerei. Wetter, Genetik, Vermögen, der Zustand der Gesellschaft, - all das mus man akzeptieren. Aber im Hinblick auf das Reich des Möglichen lässt es sich unterschiedlich bewerten.
Daher: Trainiere die Orientierung auf das Ende, damit du die Kraft zum Anfangen hast. Trainiere die Fähigkeit, virtuell zu antizipieren, was die Welt sein kann, damit du die Kraft hast, in der Realität zu initiieren.
Will man realtiätstauglich sein, dann ist das was besteht auch das Wahre. Das, was man nicht anders, nach Belieben, verändern kann, ist die Wirklichkeit.
Man braucht aber die Utopie / Kreativität, um die Wahrheit des Gegebnen kritisieren zu können.
- VgL.  hierzu B. Brock


Schein/Sein-Wahrnehmung/Interpretation-Deutungshoheit-Meinungsführerschaft

(Einstellung, Freund, Feind, Sichtweise, Perspektive, Voruteil, Wahrheit, Lüge, Täuschung, Falsch, Richtig, ich sehe - was ich sehen kann/will/möchte, Priming, Manipulation, ach so "überlegene" Aufgeklärtheit, Subjektivität, Objektivität, Scheinheiligkeit, Mimese, Betrügen ...). 

Auf der Flucht, Dieb oder gar Helfer?

www.youtube.com/watch?v=E3h-T3KQNxU

- Tier oder Pflanze?

- Jung oder alt?

- Hase oder Ente?

- Spirale oder konzentrische Kreise?